Realschüler wollen Plastikmüll vermeiden helfen

Trinkbecher und Brotzeitboxen
helfen Müll sparen -
Förderung durch Sponsoren

„Wir wollen nicht für den Umweltschutz demonstrieren, sondern wir wollen alle handeln und aktiv etwas dazu beitragen“, betont Schulleiterin Astrid Schmid an der Maria Ward Realschule in Neuhaus. Die Fastenzeit ist auch Gelegenheit, über das Wegwerf-Verhalten nicht nur nachzudenken, sondern auch etwas zu tun:  Um in Zukunft Wegwerf-Plastik bestmöglich zu vermeiden, wurden an die Schülerinnen und Schüler in Neuhaus wiederverwendbare Trinkbecher aus gut haltbarem und stabilem Kunststoff zum Verkauf angeboten. Diese Becher, die mit dem Schul-Logo versehen sind, können am Heißgetränkeautomaten befüllt werden.

Groß war von Anfang an die Nachfrage nach diesen Bechern, die von der Schulleiterin zusammen mit Konrektorin Michaela Pallor, den Verbindungslehrern Thomas Tausendpfund und Christian Krebs und den Schülersprechern Kevin Harres und Paula Heinzl verkauft wurden. Durch die Unterstützung der Schule und vor allem auch durch Eltern, die als Sponsoren zum Ausdruck bringen, wie sehr sie diese Aktion mittragen, können die qualitativ hochwertigen Becher mit Deckel um drei Euro angeboten werden. Gleichzeitig gibt es auch wiederverwendbare Brotzeitboxen aus stabilem Kunststoff mit Schul-Logo um zwei Euro. Sie sollen dazu beitragen, dass der Müll durch Brotzeittüten auf dem Schulgelände deutlich weniger wird. Die Idee dazu kam von Schülern aus einer 7. Klasse und von den Klassensprechern, die damit ihren aktiven Beitrag zur Müllvermeidung leisten wollen.

Ziel dieser Aktion zur Müllvermeidung ist neben einer Schärfung des Umweltbewusstseins an der Realschule auch, dass Schüler und Lehrer miteinander Regeln für ein für alle umsetzbares umweltbewusstes Alltagsverhalten erstellen und miteinander einhalten.  


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