Frohes Wiedersehen in der Realschule
nach vierzig Jahren


Sie haben im Sommer 1978 die Realschule in Neuhaus mit dem Abschluss der Mittleren Reife verlassen und sind nach vierzig Jahren wieder zusammengekommen, um die alten Schulzeiten in Erinnerung zu rufen. Marion Bachl (vorne links) und Sonja Seitz (2. Reihe rechts) hatten das Treffen organisiert. Die Schülerinnen, die einst in der Klosterschule von den Schwestern unterrichtet wurden, hatten viel zu erzählen von ihren Schulzeiten und freuten sich besonders, dass ihr Klassenlehrer der Abschlussklasse Helmut Schwarz (3. Reihe rechts) zu dem Wiedersehenstreffen gekommen war, der von 1992 bis 2011 die heutige Maria Ward Realschule leitete. Erinnerungen wurden natürlich auch wach an die Schwestern Ida Kaltenbrunner, Georgia Obermeier, Emanuela Leeb, Edeltraud Fürstberger, Agnella Schretzlmeier und die damalige hoch geschätzte Schulleiterin Katharina Harlander.

Bei der von Friederike Hamberger (vorne rechts) organisierten und geleiteten Führung durch das Schulhaus gab es manch Überraschendes zu entdecken: Für die Schülerinnen waren die meisten Räume im Schloss, dem einstigen Kloster der Englischen Fräulein nicht zugänglich gewesen. Erst nachdem die Schwestern das Kloster im Jahr 2011 verlassen hatten, wurden alle diese Räume für schulische Bedürfnisse umgebaut und neu eingerichtet. Beeindruckt waren die Besucherinnen auch vom Schlossgarten, der nach dem Hochwasser 2013 neu gestaltet wurde und natürlich auch vom Neubau des Josefshauses. Die Schülerinnen hatten vor vierzig Jahren noch den Unterricht im abgerissenen Schulhaus erlebt. Inzwischen besuchen die Kinder von vielen ehemaligen Schülerinnen die Neuhauser Realschule, die auch nach vierzig Jahren nichts von ihrer besonderen Atmosphäre verloren hat.

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