Leben am Inn mit Gottes Segen

Leben am Inn mit Gottes Segen

Der Inn prägt das Leben in Neuhaus, vor allem aber auch in der Maria Ward Realschule. Die Schule, das ehemalige Schloss und Kloster steht auf einer Insel im Inn. Der Inn kann freundlich sein, aber gerade in Neuhaus wurde schon oft auch sein Zorn spürbar, wenn Wasserfluten großen Schaden anrichten und Schule, Schloss, die Kirche auf der Insel und auch viele Häuser am Innufer verwüstet werden. In lebhafter Erinnerung ist noch das große Hochwasser vom Juni 2013.

Darum wurde der Inn und sein Wasser von Pfarrer Dr. Hans Würdinger in einer kleinen Feier zusammen mit der Maria Ward Realschule gesegnet, um sowohl die zerstörerische Kraft des Flusses deutlich zu machen, aber auch um daran zu erinnern, dass Wasser ein allzu oft übersehenes kostbares Gut zum Leben ist. Pfarrer Dr. Würdinger stellte fest: „Wir können selbstverständlich die Wasserhähne aufdrehen und das Wasser fließt im Überfluss. Achtlos wird Wasser bei uns auch verschwendet. Unzählige Menschen auf dieser Erde haben zu wenig Wasser, müssen oft weit gehen, um ein wenig Trinkwasser zum Überleben zu bekommen. Wir haben darum guten Grund, für das Wasser dankbar zu sein – auch hier am Ufer des Inns.“

Der Pfarrer erinnerte auch daran, dass der Inn wichtiger Lebensraum ist, bat um Gottes Segen für alle Menschen, die am Ufer des Inns leben und um Schutz vor der Macht des Hochwassers und vor Naturkatastrophen. Als Zeichen des Segens tauchte Dr. Würdinger – angelehnt an das Ritual der orthodoxen Kirche – ein Kreuz dreimal in das Wasser des Flusses. Das Fürbittgebet galt auch den Menschen diesseits und jenseits des Inns, allen, die auf dem Inn Erholung und Entspannung finden und auch allen, die auf der Insel im Inn, in der Realschule lernen, lehren und arbeiten.

Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen 5E, 5F und 6E begleiteten diese Segensfeier mit ihren Lehrkräften und mit Schulleiterin Astrid Schmid mit ihrem Gesang. Sie legten ihre Grüße und Wünsche in Papierschiffchen, die mit dem Segen Gottes auf die Reise im Fluss geschickt wurden als Zeichen dafür, dass alle in Neuhaus mit dem Inn und dem Wasser verbunden sind und bleiben.


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