Endlich wieder Unterricht gemeinsam auf der Insel im Inn

Endlich wieder Unterricht gemeinsam auf der Insel im Inn

 

„Schön, dass ihr alle da seid“ – so begrüßte Schulleiterin Astrid Schmid die 722 Schülerinnen und Schüler an der Maria Ward Realschule am ersten Schultag nach den Sommerferien. Es war der große Wunsch von allen, vor allem auch von den Lehrerinnen und Lehrern, wieder Unterricht in Klassenräumen zu erleben – natürlich mit den notwendigen Vorgaben, und das bedeutet: Dreimal pro Woche Corona-Test, Mund- und Nasenschutz auch im Unterricht. Aber der Start ist erst einmal gelungen: 352 Schülerinnen und 370 Schüler besuchen in diesem Schuljahr die Schule im Schloss auf der Insel im Inn, 141 Schülerinnen und Schüler, so viele wie noch nie vorher, kommen in den 5. Klassen neu an die Schule, dazu 19 „Quereinsteiger“ in den Klassen 6 bis 10. Erstmals gibt es sechs Klassen, davon zwei Ganztagsklassen für die 5. Jahrgangsstufe, eine Ganztagsklasse wird in der 6. Jahrgangsstufe unterrichtet und betreut.

Aufgeteilt sind die Schülerinnen und Schüler auf 27 Klassen, das bedeutet einen Belegungsdurchschnitt von 26,74 pro Klasse. Im Hintergrund des neuen Schuljahrs steht auch das Wissen, dass durch das schwierige letzte Schuljahr Lernrückstände aufgefangen werden müssen, dass es gilt, Unterrichtsstoff nachzuholen oder zu wiederholen. Besonders gefordert sind Schülerinnen und Schüler, die auf Probe in die nächsthöhere Klasse vorgerückt sind. Die Maria Ward Realschule wird darum auch verstärkt Förderunterricht für mehrere Fächer anbieten, damit Lernlücken ohne größere Probleme geschlossen werden können.

Die Maria Ward Schulstiftung als Trägerin der Schule in Neuhaus unterstützt die Förderung durch zusätzliche Lehrerstunden über das reguläre Stundenbudget hinaus. Im neuen Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler von 53 Lehrkräften unterrichtet. Acht Lehrerinnen und Lehrer sind neu an der Realschule oder kehren in ihrem Dienst hierher zurück. Dazu kommt eine pädagogische Assistentin für die Ganztagsklassen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe.

Gut ausgebildete Lerncoaches und Lernkoordinatoren werden den Schülerinnen und Schülern in den schwierigen Zeiten des „Nach-Lernens“ zur Seite stehen. Ganz wesentlich aber ist an der Realschule das (Wieder-)Zusammenleben und die Stärkung der Klassengemeinschaften. Die Kinder und Jugendlichen sollen auch durch die Begleitung der Lehrkräfte wieder lernen und erfahren, wie wichtig und unverzichtbar Rücksichtnahme aufeinander ist, wie notwendig es ist, Meinungen auch unmittelbar auszutauschen, wie sehr eine Schulgemeinschaft von Toleranz und gegenseitigem Vertrauen lebt. Schulleiterin Astrid Schmid hofft auch, dass es bald wieder auch außerunterrichtliches Erleben geben kann, etwa bei kulturellen Veranstaltungen, Schulgottesdiensten und Schulfesten.


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