Besuch der Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Waschler und Walter Taubeneder

Ein Bild vom Alltag an der Realschule in Neuhaus im Schlossgarten (v. li.): Bürgermeister Stephan Dorn, Schulleiterin Astrid Schmid, Konrektorin Michaela Pallor, MdL Walter Taubeneder, Konrektor Alfons Gölzhäuser und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler. 

„Es ist wichtig, dass jetzt alle wieder in der Schule sind“, stellte Prof. Dr. Gerhard Waschler MdL bei seinem Besuch an der Maria Ward Realschule in Neuhaus fest. Als Mitglied des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag konnte er sich zusammen mit seinem Abgeordnetenkollegen Walter Taubeneder und Bürgermeister Stephan Dorn ein Bild vom wieder mit allen notwendigen Hygienevorschriften gut funktionierenden Schulalltag verschaffen. Dennoch sei es auch in Neuhaus großes Anliegen, den digitalen Unterricht möglichst schnell und möglichst effektiv auszubauen, betonte Konrektor Alfons Gölzhäuser im Gespräch mit den Politikern. Gölzhäuser stellte allerdings hier einen deutlichen Unterschied in der entsprechenden Förderung zwischen den staatlichen und den privaten Schulen fest. Die Realschule in Neuhaus ist laut Schulleiterin Astrid Schmid die „größte Realschule im Landkreis Passau“.

Astrid Schmid verwies auf das sehr gut angenommene Angebot des gebundenen Ganztagesunterrichts für 5. und 6. Jahrgangsstufe und des teilgebundenen Ganztags-Intensivierungsunterrichts für alle anderen Klassenstufen, der von Lehrkräften der Schule in kleinen Gruppen erteilt wird. Das Ergebnis spricht für sich: „Drei Viertel der Schülerinnen und Schüler konnten sich verbessern“, berichtete die Schulleiterin.

Astrid Schmid machte aber auch die ständige finanzielle Herausforderung für die Schule deutlich, denn der Schulträger, die Maria Ward Schulstiftung müsse an allen Schulen bauliche Lasten übernehmen. Und baulich gibt es auch in Neuhaus immer noch viel zu tun: Derzeit wird der Brandschutz in den alten Gemäuern des Schlosses und des Maria Ward Hauses intensiviert. Ein Desiderat ist auch ein Personenaufzug im Maria Ward Haus, um die soziale Teilhabe in der Schule zu sichern und auch den Bedürfnissen der schulischen Inklusion entsprechen zu können. Auf dem „Wunschzettel“ der Schulleitung an die Politiker steht auch eine mobile Hochwasser-Pumpe, nachdem sich der bauliche Hochwasserschutz im August dieses Jahres als sehr effektiv erwiesen hatte.

Besuch der Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Waschler und Walter Taubeneder

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