Vom Leben und Scheitern eines jungen Bauern

Gerhard Bruckner spielt an der Realschule in Neuhaus –
Schüler mit einbezogen

Bei diesem Theaterstück im Foyer des neuen Josefshauses durften die Schülerinnen und Schüler der Maria Ward Realschule aktiv mitmachen.  Gerhard Bruckner, der es meisterhaft versteht, mit seinem Theater EigenART auch sehr gesellschafts- und zeitkritische Themen so anzusprechen, dass sie bei Kindern und Jugendlichen „ankommen“, spielte am „Tag der Demokratie“, unterstützt vom Kulturförderverein in Neuhaus sein Ein-Mann-Stück „Nebensache“. Das Spiel war Bestandteil des umfangreichen Programms der „Wochen zur Demokratie Passau 2019“.

Bruckner, der selbst auf einem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen in Rothof lebt, erzählt darin mit gewaltiger Bühnenpräsenz die Geschichte vom Leben und Scheitern eines jungen Bauern, von schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, von Glück, Enttäuschung und Sehnsüchten. Der einstige glückliche junge Bauer ist inzwischen zum Landstreicher geworden, der mit seinem alten Bienenstock und ein wenig zusammengesuchtem Hab und Gut durch die gar nicht heile Welt zieht. Immer wieder bezog Bruckner die Schülerinnen und Schüler ins Spiel ein, sei es durch Namen für die Kinder des Bauern oder auch durch die Frage, wie denn so ein junger Bauer eine Frau für das Leben finden kann.

Die Kinder waren sehr konzentriert dabei und fanden für den Bauern auch eine, auch für Bruckner sehr überraschende, gute Lösung: Eine Frau kann er wohl finden „auf dem Karpfhamer Fest“. Nach dem packenden Spiel mit dem traurigen Ausgang gab es natürlich auch einen Blick hinter die Kulissen und Fragen an den Schauspieler zu seiner Rolle, seiner Maske, seinem Auftreten.


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