Sechs Feuerwehren übten für den Ernstfall

Wie können 640 Schüler aus einem brennenden Schulgebäude befreit werden, vor allem wenn die Schule auf mehrere Häuser, darunter ein Schloss auf einer Insel im Inn verteilt sind? Eine groß angelegte Übung der Feuerwehren Neuhaus, Vornbach, Mittich, Sulzbach, Engertsham und Schärding an der Maria Ward Realschule unter der Aufsicht von Kreisbrandmeister Markus Stöckl, der Beobachtung durch den stellvertretenden Bürgermeister aus Neuhaus Stephan Dorn und der Einsatzleitung des Neuhauser Kommandanten Klaus Schifferer zeigte, dass vor allem im neuen Josefshaus die Hilfe bei einem Brand reibungslos und schnell möglich ist. Das neue, vor einem Jahr bezogene Schulhaus stand im Blickpunkt der Übung und es wurde deutlich, dass die Fluchtwege ein sehr schnelles Verlassen des Hauses möglich machen. Dennoch wurde auch die Rettung einer Schulklasse aus dem zweiten Geschoß mit Hilfe der Drehleiter geübt, mit der die Feuerwehr Schärding ausgerückt war. Im Gebäude suchten Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung sehr effektiv nach möglichen vermissten Personen. Der Brandschutzbeauftragte der Realschule Alexander Frankenberger bescheinigte den beteiligten Einsatzkräften eine sehr zielführende Kommunikation, wodurch der gesamte geübte Lösch- und Rettungseinsatz sehr präzise durchgeführt werden konnte.

Ein wesentlicher Teil der Übung war die Evakuierung der Schulgebäude, vor allem auch des Schlosses und des Maria-Ward-Hauses. Alle Schüler und Lehrkräfte konnten die Gebäude in wenigen Minuten räumen und über die Brücke zum Sammelplatz, dem Festplatz am Inn gebracht werden. Ebenso zügig ging die Übung der Feuerwehrleute aus Schärding vonstatten, die mit der Drehleiter über die Brücke in den Innenhof der Schule fuhren und Schüler aus dem „Fluchtraum“ im Schloss befreien konnten.


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