So ungewohnt spannend klingt der Inn

Arbeiten an der „Drei-Flüsse-Klang-Installation“
an der Realschule

Sie bringen den Inn zum „Klingen“, das Rauschen und Plätschern des Wassers, die vielen Geräusche, Stimmen der Möwen und der Schwäne am Ufer rund um die Maria Ward Realschule: Aleksandar Vejnovic, aus Bad Griesbach stammender Lehrbeauftragter in Darmstadt und die Mitglieder der Schulband, allesamt begeisterte Musiker mit viel technischem Können,  Marco Keim, Julian Maier, Michael Garz, Patrick Vezzoli (alle aus der Klasse 10 a) und Robin Niedernhuber (10 c).

Mit Mikrofonen und Kopfhörern wurden aufmerksam Klänge und Geräusche gesammelt. Ganz bewusst und konzentriert mussten die jungen Installationskünstler dabei hinhören, Töne aus unterschiedlichen Richtungen aufnehmen und selbst einmal ganz neu wahrnehmen. Besonders spannend waren die Aufnahmen unmittelbar aus dem Wasser. Aleksandar Vejnovic ließ dabei ein Mikrofon am Ufer des Inn in den Fluss gleiten und nahm das Rauschen und Plätschern „rundum“ auf. Danach ging es in den Workshop: Die Tonaufzeichnungen wurden am Laptop mit eigener elektronischer Musik zu einem Klangbild verbunden. Dadurch wurden die Geräusche und Töne noch einmal mit viel Kreativität und musikalischem Gespür „angereichert“ und zu neuen Klang-Wahrnehmungen zusammengefügt. Hochkonzentriert arbeiteten die fünf Realschüler an ihrer herausfordernden Aufgabe, denn immerhin sind sie mit ihrem Klangbild Teil einer „Drei-Flüsse-Klang-Installation“, bei der auch die Donau und die Ilz zu hören sein werden.

Die Aufnahmen dazu wurden in der Ilztalschule in Kalteneck für die Ilz und mit dem Don-Bosco-Förderzentrum in Passau-Grubweg für die Donau gemacht. Zusammenfließen wird die Klang-Installation der drei Flüsse in Passau, nahe am Dreiflüsse-Eck, im Kulturmodell in der Bräugasse am Mittwoch, 21. Februar um 18 Uhr. Die Musik, Geräusche und Töne sollen auch räumlich zu einer Klang-Skulptur zusammengefügt werden, die mitten im Ausstellungsraum aufgestellt werden soll. Die Betrachter und Hörer sollen dann die Sound-Collage von allen Seiten und aus unterschiedlichen Öffnungen der Lautsprecher-Säule und mit entsprechenden Lichteffekten wahrnehmen können.

Angeregt wurde dieses in jeder Hinsicht außergewöhnliche Projekt vom Kultur- und Schulservice Passau Stadt und Land, besonders gefördert wurde aus Mitteln des Regionalmanagements am Wirtschaftsforum der Region Passau e. V., koordiniert wurden die musikalischen Installationsarbeiten an der „Klanglandschaft“ der drei Flüsse an den drei unterschiedlichen Schulen von Elisabeth Ernst.


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