Ungewöhnliche Musikstunde mit Blockflöten und Klavier

„Warum schauen Sie beim Musizieren so angestrengt?“ – So fragten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen in einer in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Musikstunde. Die Antwort war klar: Andrea Ritter (links) und Daniel Koschitzki, Mitglieder des Klassik-Ensembles „Spark“ spielten auf den großen, bis zu zwei Meter hohen Paetzolt-Flöten den „Kubb Funk“ des Schweden Gören Månsson, und diese gewaltigen Bassflöten brauchen auch eine entsprechend anstrengende Blastechnik.

Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, vielfach ausgezeichnete Spitzenmusiker auf Blockflöte und Klavier gaben auf Einladung des Kulturfördervereins ein kleines Schülerkonzert vor ihrem „großen“ Konzert am Abend und konnten die jungen Menschen sofort für ihre Musik begeistern konnten. Es gab einiges an durchaus spannender Musik „auf die Ohren“, irrlichternde helle Flötentöne mit rasantem Tempo, auch auf zwei Föten gleichzeitig gespielt, fröhliches Vogelgezwitscher und daneben tiefe, gurrende Basstöne, immer auch im Dialog mit einem in jeder Hinsicht mitreißenden Klavierspiel, klassische und moderne Musik auf kleinen Sopranflöten oder auch auf großen Alt- und Bassinstrumenten.

Das war viel mehr als das, was mancher Schüler in seinen musikalischen Anfängen auf der „deutschen“ Schulblockflöte einmal gelernt hat. Dazu erzählte Daniel Koschitzki viel über die verschiedenen Formen der Blockflöte, aber auch über die Musik, die mit diesem vielseitigen Instrument gemacht werden kann und die auch junge Zuhörer ebenso in Bann – vor allem dann, wenn sie die Musizierenden einmal aus allernächster Nähe beobachten können.


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