Ein bunter Berg aus 412 Weihnachtspäckchen

Realschüler packen „Geschenke mit Herz“
für Kinder in Osteuropa

Das war ein gewaltiger Berg aus Weihnachtspäckchen, der an der Maria Ward Realschule als „Geschenke mit Herz“ von „humedica e. V.“ verladen wurde. Seit Ende Oktober wurde in der Schule fleißig gepackt, wurden Schuhkartons mit Geschenkpapier verziert, damit Kinder in den armen Regionen in Osteuropa Weihnachtsfreude erleben können. In diesem Jahr gehen die Päckchen mit kleinen Geschenken wie Heften, Schreibwaren, Buntstiften, kleinen Spielsachen und Kuscheltieren, aber auch mit Socken oder Mützen, mit Kosmetika und natürlich auch mit Süßigkeiten nach Albanien, in den Kosovo, nach Litauen, Rumänien und in die Ukraine. Die Aktion „Geschenke mit Herz“ wird in Neuhaus schon seit vielen Jahren zur großen Hilfe mit kleinen Mitteln. Begleitet wird die Aktion auch von den „Sternstunden“ im Bayerischen Rundfunk.

Angeleitet von den Lehrkräften Petra Danner, Oliver Kelnberger und Eva Bogner gingen die Realschüler, allen voran die Klasse 6 a zusammen mit der Klasse 9 c mit Eifer ans Packen, manchmal während der Unterrichtsstunden, aber auch am Nachmittag im Tagesheim. Viele Eltern und Familien unterstützten auch diesmal wieder die Aktion, aber auch das Schreibwarengeschäft Doris Heudecker in Neuhaus und der dm-Drogeriemarkt in Passau lieferten viele kleine Geschenke zum Verpacken. In diesem Jahr ging die Päckchenaktion sogar über die Realschule hinaus. Bereits zum Martinsfest hatten Kinder aus dem Kindergarten in Neuhaus vierzig Päckchen zusammengestellt und auch die die Schüler der Grundschule in Neuhaus zeigten sich hilfsbereit und steuerten 38 Päckchen bei. Am Ende konnten 412 Päckchen von „humedica e. V.“ auf die Reise geschickt werden – ein absoluter Rekord in Neuhaus und ein beeindruckendes Zeichen der Hilfsbereitschaft, damit viele Kinder sich zu Weihnachten über ein Geschenkpaket freuen können. An der Maria Ward Realschule in Neuhaus hat diese Aktion schon eine kleine Tradition und gehört fest zum Jahresprogramm – der Blick über die Schule hinaus zu Kindern, die auf Hilfe angewiesen sind, kleine Zeichen des Miteinanders, die Brücken bauen von Mensch zu Mensch.


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