Die Gemeinden wissen um den Wert der Realschule

Die Gemeinden wissen um den Wert der Realschule

Die Maria Ward Realschule ist aus der Schullandschaft im südlichen Landkreis Passau nicht mehr wegzudenken. Die einstige Klosterschule der Englischen Fräulein, der heutigen Congregatio Jesu, hat längst die Zeichen der Zeit erkannt, sich in vieler Hinsicht geöffnet und weiß besonders auch um die Notwendigkeit der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern. Davon konnten sich die Bürgermeister aus den Gemeinden Neuhaus am Inn, Neuburg am Inn, Ruhstorf, Bad Füssing und Fürstenzell bei einem Besuch an der Schule überzeugen. Aus diesen Gemeinden, aber auch aus Pocking, Kirchham oder Rotthalmünster kommen seit vielen Jahren sehr viele Schülerinnen und Schüler, auch in den drei gebundenen Ganztagsklassen.  In diesem Jahr gibt es erstmals drei solcher Klassen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe mit insgesamt 64 Schülerinnen und Schülern, die nach dem Unterricht in der Schule ihr in der schuleigenen Küche zubereitetes Mittagessen erhalten und nach einer betreuten Freizeit am Nachmittag regulären Unterricht haben. Hier werden sie von Lehrkräften aus der Schule begleitet, so dass eine sehr gezielte Förderung im Einzelfall möglich ist. Die Schülerinnen und Schüler sind dankbar, dass sie auch über den regulären Unterricht hinaus ihre Klassengemeinschaft erleben und vor allem, dass sie ihre Hausaufgaben bereits in der Schule erledigen können.

Diese besondere Betreuung der Schülerinnen und Schüler verursacht natürlich entsprechende Kosten für die von der Maria Ward Schulstiftung getragenen Schule. Dadurch entsteht im Haushalt der Schule ein Defizit von rund 45 000 Euro. Von diesem Betrag übernimmt der Landkreis Passau etwa die Hälfte, der Restbetrag muss anderweitig finanziert werden, wenn möglich auch durch Zuschüsse der Gemeinden, aus denen Schülerinnen und Schüler in Neuhaus unterrichtet werden. Auf Anregung des Neuhauser Bürgermeisters Stephan Dorn informierten sich darum auch die Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, um sich selbst ein Bild von den Ganztagsklassen zu machen, die im Lauf der nächsten Jahre wohl immer noch bedeutsamer werden. Alle waren sich einig, dass die Gemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Schule der Maria Ward Schulstiftung auch finanziell unterstützen sollten, um das Defizit im Betrieb der Ganztagsklassen bestmöglich auszugleichen.

Konrektorin Michaela Pallor (3.v.links) und Schulleiterin Astrid Schmid (4.v.links) führten die Bürgermeister (v.links) Tobias Kurz aus Bad Füssing, Manfred Hammer aus Fürstenzell, Stephan Dorn aus Neuhaus, stellvertretenden Bürgermeister Gerhard Kubiczek aus Ruhstorf, Wolfgang Lindmeier aus Neuburg am Inn und den Neuhauser 2. Bürgermeister Dr. Wolfgang Angermair auch durch den neu geschaffenen dritten Speiseraum für die Ganztagsklassen.

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