Eine „enorme Bildungsstätte im Landkreis“

Landrat Franz Meyer und sein Nachfolger zu Besuch

„Die Maria Ward Realschule in Neuhaus ist ein wichtiger und unverzichtbarer Teil in der Schullandschaft unseres Landkreises“, betonte Landrat Franz Meyer, der kurz vor der Landratswahl zusammen mit seinem Stellvertreter Raimund Kneidinger die Realschule besuchte.

Für Franz Meyer war dies ein „Abschiedsbesuch“ ganz ohne „offizielle“ Verpflichtung, aber er betonte im Gespräch mit der Schulleitung, dass er immer wieder gern zu Veranstaltungen in Neuhaus gekommen war, denn hier war ihn deutlich zu spüren, wie sehr hier christliche Grundwerte wie vor allem auch Toleranz gepflegt und gefördert werden. Seinen Dank für die buchstäblich „wert-volle“ Bildungs- und Erziehungsarbeit verband Meyer auch im Blick auf seinen Stellvertreter und – inzwischen gewählten – Nachfolger Raimund Kneidinger mit der Zusage, dass sich auch künftig der Landkreis Passau am Defizitausgleich für die zur Maria-Ward-Schulstiftung gehörenden Schule beteiligen werde.

Unter den rund 650 Schülerinnen und Schülern, die in Neuhaus unterrichtet werden und die vor allem aus dem südlichen Landkreis Passau zwischen Malching und Fürstenzell kommen, gebe es immer mehr Kinder und Jugendliche „mit besonderer Betreuung“, erläuterte Schulleiterin Astrid Schmid.

Hilfreich sei hierbei der inzwischen seit mehr als zehn Jahren bestehende Ganztagesunterricht, der auch in seiner „teilgebundenen“ Form mit einzelnen Wochentagen immer mehr in Anspruch genommen werde.  Dies erfordere auch immer mehr pädagogisches Personal. Die finanzielle Ausstattung der kirchlichen Schule richte sich auch nach den Schülerzahlen. Als Beispiel für die besondere Förderung von Schülern nannte die Schulleiterin die intensiven Deutsch-Sprachkurse für Jugendliche, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Besonders gefördert und begleitet, so Astrid Schmid, werde in Neuhaus die Erziehungsgemeinschaft zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften. Besonderes Augenmerk werde auch in Zukunft auf Inklusion gelegt, um benachteiligte Schülerinnen und Schüler stärker zu fördern. Darum sei auch an den Einbau eines Aufzugs im noch nicht barrierefreien Maria-Ward-Haus gedacht.

Raimund Kneidinger unterstrich bei seinem Besuch in Neuhaus die grundsätzliche und immer bedeutender werdende Notwendigkeit von Jugend-Sozialarbeit. Dieser Herausforderung müssten sich auch die Schulen stellen, denn „Prävention ist wichtiger als Reparatur“. Um diesen Auftrag zu erfüllen, sei auch die Politik im Freistaat Bayern gefordert, damit auch personelle Kräfte ausreichend zur Verfügung stehen könnten. Auch Kneidinger sicherte der Schulleitung in Neuhaus die – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – weitere Unterstützung der Maria Ward Realschule als einer „enormen Bildungsstätte im Landkreis“ zu.

Eine „enorme Bildungsstätte im Landkreis“

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