Maria-Ward-Tag: Erinnerung an die Ordensgründerin

Von 1859 bis 1911 lebten, lehrten und beteten die Schwestern der Congregatio Jesu, damals bekannt als „Englische Fräulein“ an der Realschule in Neuhaus. Der Orden wurde vor mehr als 400 Jahren von Maria Ward (1585-1645) in England gegründet. Die Erinnerung an das Lebenswerk von Maria Ward wird in der Neuhauser Realschule lebendig gehalten. Die Ordensgründerin wollte die Bildung von jungen Menschen, besonders von Mädchen fördern. Dabei wurde sie auch in Zeiten von Verfolgung und Bedrängnis von einem felsenfesten Gottvertrauen getragen.

Beim Maria-Ward-Tag, der alljährlich Ende Januar in den Maria Ward Schule begangen wird, wurde die Ordensgründerin, ihr Lebenswerk und ihr geistliches Leben den Schülerinnen und Schülern in den 5. Klassen nahe gebracht. Sie lernten Stationen des sehr bewegten Lebens von Maria Ward kennen, sie wurden auch zu einem „englischen Frühstück“ eingeladen, das sie gemeinsam mit ihren Lehrkräften vorbereiteten.

Besonders spannend war für die Schülerinnen und Schüler die Begegnung mit Schwester Hedwig Harlander, die einige Jahre als Oberin des Klosters in Neuhaus lebte und die viel aus ihrem langen und sehr bewegten Ordensleben erzählen konnte.


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