Adventszauber der Realschule im altehrwürdigen Schloss

Groß war der Andrang und manchmal wurde es auf der alten barocken Steintreppe ziemlich eng: Die Maria Ward Realschule hatte zum „Advent im Schloss“ eingeladen und das alte Schulhaus mit fantasievoller Dekoration und vielen kleinen Verkaufsständen regelrecht „verzaubert“. Eltern und Großeltern der Schüler kamen zu diesem Adventsabend, aber auch viele ehemalige Schüler und Freunde der Schule. Und es gab allerhand zu erleben neben dem Bratwurststand des Elternbeirats, neben Glühwein und Kinderpunsch. Die Schülerinnen und Schüler hatten eifrig Plätzchen gebacken, Weihnachtskarten, Sterne, Papierengel und Lichtertüten gestaltet, fantasievolle Weihnachtsdekorationen angefertigt und Schokofrüchte aufgespießt. Christiane Kühnel hatte viel Zeit für die Dekorationsarbeiten aufgewendet und mit einer Schülergruppe das Foyer der Schule und den Festsaal mit aufwändigen Papier-Rosetten, riesigen Schneeflocken, geschmückt.

Neben den Verkaufsständen gab es auch ein vielseitiges Programm zum Zuschauen und Zuhören: Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesklasse 6 c hatten mit Eva Schwarz und Andreas Asen ein fröhliches kleines Theaterstück geprobt. Beim Spiel „Der verrückte Weihnachtstraum“ begeisterten  neben den jungen Schauspielern auch die Akrobatinnen, Tänzerinnen und Musiker ihr Publikum. Ruhiger und nachdenklicher ging es beim Freundeskreis Simbabwe zu: Es gab kleine Lesungen mit Gedichten, dazu von Schülern gespielte weihnachtliche Musik und zum Anschauen Holzkrippen aus Simbabwe, Tansania und Malawi.

Premiere feierte beim „Advent im Schloss“ der „Neuhauser Dreiklang“: Fred Dichtl, Michaela Pallor und Matthias Seibold spielten mit Akkordeon, Flöte und Geige adventliche Weisen. Wie schnell sie Advent zu einem mitreißenden „Christmas“ werden kann, zeigten die Mitglieder der Schulband Anna Hutsteiner, Marco Keim und Anastasia Kremer. So wurde der „Advent im Schloss“ zu einem fröhlichen Erlebnisabend, an dem viele Schülerinnen und Schüler ihre Talente zeigen konnten und die Schule ihre starke Anziehungskraft und Gemeinschaftsfähigkeit unter Beweis stellte.


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