Compassion

In den letzten zwei Wochen eines Schuljahres machen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen eine ganz besondere Erfahrung, die weit über den Schulalltag hinausgeht. Sie arbeiten in Kindergärten, Seniorenheimen, mit Menschen mit Behinderung, mit Kindern, mit alten Menschen.

"Compassion" heißt dieses Praktikum, das herausfordernd und spannend ist und das den Blick öffnet für Menschen, die besonders Hilfe brauchen. Betreut wird der Einsatz der Schüler durch Mario Götz vom Caritasverband der Diözese Passau. Er schaut mit den Jugendlichen auf ihre Erfahrungen, gibt wertvolle und interessante Hilfestellungen.


Stefan Zauner, der dieses Projekt von Anfang an begleitet hat und der sich jedes Jahr einsetzt, für alle Schüler entsprechende Einsatzorte und Aufgabenfelder zu finden, beschreibt das so: "Compassion heißt Mitleidenschaft, das ist mehr als 'Mitleid'. Auch die Lehrer lernen viel über die Schüler, was so im Unterricht nicht möglich wäre. Wenn ein Schüler eine Zirkusnummer für Senioren aufführt, wenn ein Schüler mit Kindergartenkindern Experimente plant, dann werden wir demütig - dass wir Facetten an euch entdecken, die wir noch gar nicht gekannt haben. Das macht auch die Lehrer zu mitleidenschaftlichen Lehrern."


Ein Grundsatz von Mary Ward wird hier auf besondere Weise zur Erfahrung: "Tue Gutes und tue es gut". Und die Schüler machen es gut.